Fröbelstraße

Wir über uns

HausEvang. Kindertageseinrichtung  

Fröbelstraße 7

76228 Karlsruhe

0721/20 32 36 78
 


froebelstrasse@evkgka.de

 

 

Leitung der Kita: Frau Brigitte Hamm

Sprechzeiten der Leitung:
Mo: 07.00 bis 09.30 Uhr
Mi: 12.00 bis 13.30 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung
 
 

Als evangelische Kindertageseinrichtung im Stadtteil Grötzingen heißen wir alle in unserem Haus herzlich willkommen. Für unsere pädagogische Arbeit mit Ihren Kindern sind uns folgende Grundsätze von besonderer Bedeutung:

1)    Das Kind steht mit seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten bei unserer Arbeit im Mittelpunkt.
2)    Wir nehmen Ihr Kind als Persönlichkeit wahr und stehen ihm begleitend zur Seite.
3)    Wir sind für Sie da: freundlich, offen, wertschätzend und kompetent.
4)    Wir sind alle geborgen in Gottes Hand.
 

Unsere Angebotsformen:

Kleinkindgruppe (GT): 3 Monate bis 3 Jahre
Ganztagsgruppe: 2 bis 6 Jahre
Verlängerte Öffnungszeiten: 2 bis 6 Jahre
 
Unsere Öffnungszeiten:

Ganztagesgruppe: 07.00 - 17.00 Uhr
Verlängerte Öffnungszeiten: 07.00 - 13.30 Uhr

Unsere Schließtage im Kita-Jahr 2018/19:

 
17.08.2018 Betriebsausflug
20.08.-07.09.2018 Sommer
27.12.2018-04.01.2019 Weihnachten
04.03.2019 Planungstag
11.-14.06.2019 Pfingsten
29.07.-16.08.2019 Sommer
19.08.2019 Betriebsausflug
09.09.2019 Konzeptionstag
23.-30.12.2019 Weihnachten

Unser Team

Momentan arbeiten 16 pädagogische Fachkräfte in Voll- und Teilzeit. Unterstützt werden wir zusätzlich durch eine Fachkraft in praxisorientierter Ausbildung,  Freiwilligen im Sozialem Jahr (FSJ), Heilpädagogen und begleitende Hilfen im Rahmen der Integration. Eine Hauswirtschaftskraft ist zusätzlich täglich für die Küche und hauswirtschaftliche Arbeiten zuständig. Wir sind auch Ausbildungsstätte von Berufspraktikanten, die die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher absolvieren wollen.

Unsere Teamarbeit ist geprägt von vielen verschiedenen Stärken jeder einzelnen Kollegin und jedes einzelnen Kollegen. Diese entfalten sich in den Bildungswerkstätten und Projekten. Im engen Austausch bei Gesprächen und Teamsitzungen wird unsere pädagogische Arbeit stets gestaltet und reflektiert.

Unsere Konzeption

Allgemein

Unsere Konzeption
 
Als evangelische Einrichtung arbeiten wir nach dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung von Baden-Württemberg mit folgenden Bildungs- und Entwicklungsfeldern: (siehe unter: www.kindergarten-bw.de)
 
Körper
Sinne
Sprache
Denken
Gefühl und Mitgefühl
Sinn, Werte und Religion
 
Evangelisches Profil:

Als evangelische Kindertageseinrichtung ist es uns wichtig, den Kindern christliche Werte und Feste zu vermitteln und erlebbar zu machen. Gemeinsam hören wir biblische Geschichten, singen christliche Lieder und erleben intensiv Gemeinschaft.

Mit Offenheit und Akzeptanz heißen wir Kinder jeden Glaubens in unserer Einrichtung herzlich willkommen.  

Schwerpunkte

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Eltern begleiten wir das Kind ganzheitlich und individuell in seiner Entwicklung. Gegenseitige Achtsamkeit und Akzeptanz sind dabei von großer Bedeutung.

Das Kind im Mittelpunkt
 
 Wir wollen
- das Kind in der Entfaltung seiner Persönlichkeit unterstützen
- es stärken, damit es ein  gesundes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein entwickeln kann
- ihm Geborgenheit und Vertrauen schenken
- es ermutigen Verantwortung für sich und andere zu übernehmen
- es dabei unterstützen soziale Beziehungen aufzubauen und zu pflegen
- das Kind zu Eigeninitiative, Neugier und Kreativität motivieren
- ihm helfen Grenzen zu erkennen, zu akzeptieren und einzuhalten
- es zur Achtsamkeit gegenüber der  Natur und Umwelt sensibilisieren
- die Kinder ermutigen im Alltag und im Umgang miteinander ihren Glauben zu leben 

Jedes Kind hat bei uns ein persönliches Portfolio, in dem die ganzheitliche Entwicklung des Kindes zu erkennen ist. Das Portfolio ist eine wichtige Dokumentation, die auch bei Entwicklungsgesprächen genutzt werden kann.

Eingewöhnung eines Kindes

Wichtig ist uns eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens:

Das Kind wird von einer Bezugserzieherin von Anfang an begleitet und gestärkt. Mit der Zeit fühlt sich das Kind sicher und bewegt sich selbständig zu bestimmten Zeiten in allen Werkstätten. Alle päd. Fachkräfte haben die Kinder im Blick und stehen im Austausch mit der Bezugserzieherin. Die gemeinsamen Zeiten in der Stammgruppe sind uns im Tagesgeschehen wichtig und schaffen Zugehörigkeit, Geborgenheit und Sicherheit für Ihr Kind.

Bildungswerkstätten in der „Fröbelkita“

Unser Raumkonzept bietet den Kindern in attraktiven Bildungswerkstätten vielseitige Lebens- und Lernerfahrungen in allen Entwicklungsbereichen

wie:             Sozialverhalten
                    Emotionale Entwicklung
                    Lernen
                    Sprachliche Entwicklung
                    Kreativität
                    Spielverhalten
                    Körperliche Entwicklung

 Die für alle Kinder geöffneten Bildungswerkstätten bieten:

° verlässliche päd. Fachkräfte
° eine Vielfalt an Material und Bewegungselementen
° Raum für Gestaltung und Umsetzung von Ideen der Kinder jeden Alters
° unterschiedliche Lernerfahrungen in der intensiven Auseinandersetzung mit
   Material und Requisiten
° vielseitige Lebenserfahrungen im Umgang mit anderen Kindern

 Unsere Bildungswerkstätten:

° Werkstatt für Körpereinsatz und motorische Entwicklung (Bewegungsraum)
° Kunstwerkstatt (Atelier)
° Werkstatt für Bauen und Konstruieren (Bauraum)
° Werkstatt für Sprache und Theater sowie das Verarbeiten von Alltagssituationen
 (Rollenspielraum)
° die Krippe als Werkstatt mit allen Bildungsbereichen
 

Kunstwerkstatt „Atelier“

Die Kunstwerkstatt ist ein Bildungsraum, in dem ein Kind schöpferisch tätig werden kann. Unser Atelier bietet den Kindern die Möglichkeit, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen und durch eigenständiges Arbeiten ihre Ideen umzusetzen.  Durch ein durchdachtes Materialangebot, das zur freien Verfügung steht, lassen sich vielfältige Erfahrungen machen. So steht oft der Prozess des Schaffens im Vordergrund und nicht das Produkt/Ergebnis. Die Auswahl des Materials lässt hier ein hohes Maß am Experimentieren zu. Durch selbstbestimmtes Arbeiten entscheiden die Kinder, ob sie für sich oder innerhalb einer Gruppe wirksam werden. Sie entscheiden auch über die Dauer des kreativen Prozesses. Die pädagogischen Fachkräfte stehen hierbei begleitend zur Seite und geben, wenn nötig, Unterstützung oder inspirieren durch neue Impulse.

Arbeiten mit Ton

Werkstatt für Sprache und Theater sowie das Verarbeiten von Alltagssituationen (Rollenspielraum)

Rollenspiele sind für Kinder ein spielerischer Weg, Sprache und Fähigkeiten einzuüben.
Das Schlüpfen in verschiedene Rollen ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung und fördert das Verständnis für andere Personen.
Hierfür bietet die Rollenspiel- / Theaterwerkstatt Materialien, wie Kasperlefiguren und ein Kasperletheater, eine kleine Wohnung, einen Kaufmannsladen mit dazugehörigem Material, ein großes Puppenhaus, verschiedene Verkleidungen, Musikinstrumente, Belebungsmaterial wie Holztiere, viele bunte Tücher und Stoffe, Puppen, Schminkfarben und Friseurbedarf.

Nicht nur die Phantasiespiele stehen hier im Vordergrund, sondern auch die Verarbeitung von Erlebnissen findet sich im Rollenspielbereich wieder. So wird z.B. der Geburtstag der Freundin gefeiert oder die Einschulung des großen Bruders nachgespielt.

Werkstatt für Bauen und Konstruieren

In der Bildungswerksatt „Bauen und Konstruieren“ finden Kinder aller Altersgruppen  Material und Spielnischen, in denen sie alleine oder mit anderen Kindern selbstwirksam bauen und konstruieren können. Die größeren Kinder können auch über mehrere Tage eine angefangene Idee weiterentwickeln. In der Werkstatt gibt es eine übersichtliche Ordnung der Materialien und Bauelementen.

Die Kinder entwickeln täglich ihre Konstrukte und Gebäude mit verschiedenen Funktionen. Dabei zeigen sich die kleinen Baumeister sehr kreativ, ausdauernd und konzentriert. In der Bildungswerkstätte sammeln sie auch die ersten mathematischen Grunderfahrungen auf dem Zahlenweg von 1 bis 10, beim Ordnen von Wäscheklammern nach bestimmten Mustern und beim Wiegen mit der Hängewaage u.v.m. Die Kleinsten können die Sandkiste als Miniaturbaustelle mit den kleinen Baufahrzeugen und Naturmaterialien wie Steine, kleine Äste, u.a. für sich entdecken.

Werkstatt für Körpereinsatz und motorische Entwicklung (Bewegungsraum)

Die Bewegungsbaustelle als eine weitere Bildungswerkstatt bietet den Kindern die Möglichkeit ihren Bewegungsdrang ganzheitlich auszuleben. Außerdem lernen sie mit Materialien wie Seile, Rollbretter, Zauberkästen Schaumstoffbauklötze, Bälle, Bretter u.a. ihre Eigenschaften kennen und einsetzen. Sie entwickeln selbstorganisiert/nach ihren Ideen Bewegungslandschaften und –möglichkeiten, die vielseitig bespielbar sind. Die Kinder balancieren, klettern, rollen, rutschen und springen. Dabei machen sie wichtige Körpererfahrungen und lernen sich selbst einzuschätzen. Im Zusammenspiel mit anderen Kindern erlernen sie wichtige Sozialkompetenzen wie Frustrationstoleranz bei Misserfolgen und Stärkung des Selbstbewusstseins bei Erfolgen. Die Kinder können jeden Tag ihre Freude an der Bewegung auch bei schlechtem Wetter frei ausleben.

Krippe als Werkstatt mit allen Bildungsbereichen

Wie auch der Elementarbereich arbeitet die Altersgruppe „Unter Drei“ ganz nach dem Konzept der Lernwerkstätten. Diese sind im Krippenbereich an die Bedürfnisse dieser Altersgruppe angepasst und befinden sich direkt im Gruppenraum. Eine vorbereitete Umgebung lädt hier zum selbsttätigen Spielen ein. Die Kinder werden dabei von uns pädagogischen Fachkräften begleitet und bei Bedarf unterstützt. Durch die wahrnehmende Beobachtung können wir auf die Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Kinder, und auch der Gesamtgruppe eingehen. Durch Impulsgebung ist es uns hierbei möglich zu weiteren Spielanlässe anzuregen und den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen weiter auszubauen. Die abwechslungsreiche Gestaltung der Werkstattecken und deren Möglichkeit, diese umzufunktionieren ermöglicht vielfältige Lernerfahrungen in unterschiedlichen Bereichen.

Krippe kreativ

 

Mit anderen leben

Jedes Kind gehört einer Stammgruppe an, die einen Namen trägt. Sie finden im Haus „Regenbogenfische“ (VÖ), „Delfine“(VÖ), „Korallen“(GT), „Krabben“(GT) und „Seepferdchen (Krippenkinder,GT). In unserer Einrichtung ist es uns von großer Wichtigkeit, dass die Kinder Gemeinschaft sowohl in ihrer Stammgruppe als auch mit allen Kindern der Kita leben und erleben: Die Kinder einer Stammgruppe treffen sich täglich in ihrem Raum zu einer Kinderbesprechung. In diesem Kreis wird Geburtstag, Ostern und Advent gefeiert, neue Kinder begrüßt, wichtige Anliegen besprochen, nach dem Befinden und Interessen der Kinder gefragt u.v.m..

Alle Kinder treffen sich unter dem Jahr zu Sing- und Erzählkreisen (an Ostern, vor Erntedank, im Advent, vor Festen und Gottesdiensten) und erleben in einer stimmungsvollen Atmosphäre Gemeinschaft mit allen. Es werden unter dem Jahr gemeinsame Feste mit allen Familien gefeiert.

 

Partnerschaftliches Miteinander

Die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit. Diese beginnt schon vor Beginn der „Kita-Zeit“, wenn die Mutter und/ oder der Vater zum persönlichen Aufnahmegespräch eingeladen werden. Das Gespräch schafft das erste Vertrauen und Sicherheit zwischen den Eltern und der zukünftigen Bezugserzieherin des Kindes. Wir erhalten wichtige Informationen über das Kind, so dass wir es besser einschätzen und in der Eingewöhnung leichter begleiten können.

In der Eingewöhnung lernt das Kind die Werkstätten, den Tagesablauf mit seinen Ritualen und ihre Bezugserzieherin näher kennen. Danach findet es sich ohne seine Eltern von Tag zu Tag leichter zurecht und kommt langsam an.

Die Tür- und Angelgespräche beim Bringen oder Abholen geben den Eltern besonders nach dem Eingewöhnen Sicherheit und Vertrauen, dass ihr Kind immer besser zurechtkommt.

Nach ein paar Wochen bekommen die Eltern bei einem persönlichen Gespräch eine ausführliche Rückmeldung über die ersten Fort- und Entwicklungsschritte ihres Kindes. Regelmäßig wird den Eltern einmal im Kalenderjahr ein Entwicklungsgespräch angeboten, das gerne wahrgenommen wird. Bei besonderen Anliegen kann von Seiten der Eltern oder von Seiten der pädagogischen Fachkräfte immer ein Termin zu einem persönlichen Gespräch vereinbart werden.

 

 

Projekte

1)    Einkaufen mit den Kindern

Kinder, die Freude am Einkaufen haben, gehen in einer kleinen Gruppe einmal die Woche mit einem Trolli zum Einkaufen in den Ort. Es wird Obst, Gemüse, Reiswaffeln, u.a. leckere Nahrungsmittel für den Nachmittagssnack der Ganztageskinder gekauft.

 2)    Kooperation mit dem „Hanne-Landgraf-Haus“ für Senioren

Kinder, die gerne mit ins Seniorenheim gehen möchten, erleben mehrmals im Jahr Gemeinschaft mit den Senioren des Hanne-Landgraf-Hauses. Es wird gemeinsam gesungen, gespielt, getanzt und Plätzchen gebacken.

 3)    Schulanfängerprojekt

Ein Jahr vor der Einschulung treffen sich die zukünftigen Kinder als besondere Aktion zweimal in der Woche, um sich als gleichaltrige Gruppe kennenzulernen, über ihre Bedürfnisse und Belange zu sprechen, gemeinsame Interessen zu sammeln, die in ein Projekt münden können und sich mit der Rolle als zukünftige/r Schulanfänger/in zu identifizieren. Die Gruppe erlebt gemeinsame Ausflüge (siehe Waldtage s.u.) und lernt im Laufe des Jahres auch die Schule und den Unterricht kennen. Die Erlebnisse der Großen werden für die Eltern sichtbar mit Fotos und Berichten ausgehängt.

 4)    Waldtage mit einem Waldpädagogen 

Herr Roser, Waldpädagoge aus Grötzingen, geht mit den zukünftigen Schulanfängern einmal im Monat in den Wald. Der Waldtag steht unter einem bestimmten Motto.

Für die anderen Kinder bietet er zusätzlich an einem oder zwei Tagen „Advent im Wald“ an. Die Kinder einer Altersgruppe („Mittleren“) können sich eigenständig für den Ausflug in den Wald entscheiden und bekommen eine Einladung für Zuhause

Aufnahmeverfahren

Besichtigungen in der Kindertageseinrichtung nur nach vorheriger Anmeldung.

Seit 2014 gibt es für alle Kindertageseinrichtungen in Karlsruhe ein einheitliches onlinegestütztes Anmeldverfahren. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der Stadt Karlsruhe unter http://www.karlsruhe.de/b3/soziales/einrichtungen/kindertagesstaetten?backUrl=http://www.karlsruhe.de/b3/soziales/betreuungsangebote.de

Damit Sie unsere Kita persönlich kennenlernen können, bieten wir interessierten Eltern mehrmals im Jahr die Möglichkeit einer Hausführung am Nachmittag an. Dabei lernen sie die Werkstätten und Inhalte unserer pädagogischen Arbeit kennen. Sie haben auch die Möglichkeit, persönliche Fragen an uns zu stellen. Rufen Sie einfach an und erfragen den nächsten Termin.

Nächste Hausführung: 26.06.2018 um 15:30 Uhr.

Kita intern

Unser Elternbeirat

Vorsitzende: über die Kita erreichbar

Veranstaltungen

 
 
Aktuelles

Wir erleben Erntedank“

 Das in der Jahreszeit liegende Erntedankfest ist jedes Jahr ein guter Anlass, mit den Kindern Danke für die guten Gaben zu sagen und ihnen die Bedeutung dieses Kirchenfestes lebensnah zu vermitteln. Die Kinder trafen sich dazu regelmäßig zu einem Sing- und Gesprächskreis um eine herbstlich dekorierte Mitte in unserem Restaurant.

Wir sprachen über den Herbst, die Ernte, auch über die Menschen, die nicht so viel zu essen haben und sich über eine kleine Mahlzeit sehr freuen. Der Inhalt des Liedes „Gibst du mir von deinem Apfel ab, weil ich heute nichts zu essen hab`, ist aus dem Leben der Kinder gegriffen. In der Frühstückszeit tauschen oder teilen manche Kinder gerne ihr Frühstück mit anderen. Es gibt auch Kinder, die zwar gefrühstückt, aber noch etwas hungrig sind und sich über ein Stück Apfel oder Mohrrübe freuen. Mit dem Lied „Du hast uns unser Leben und noch so viel gegeben, ja alles kommt von dir, drum danken wir dafür…“ sagen wir Danke für das Leben und die Gaben, die Gott uns schenkt. Eine religionspädagogische Geschichte über das bewusste „Danke sagen“ vertiefte die Bedeutung des Liedes. Die Kitakinder erfuhren auch, dass sie Lebensmittel und haltbares Gemüse und Obst für die Erntedankandacht mit in die „Fröbelkita“ bringen können.

Alle gesammelten Gaben brachten wir gemeinsam am Donnerstagmorgen, 28.09.2017 mit einem von den Kindern bunt geschmückten Wagen zur Evang. Kirche in Grötzingen. Die Eltern und die Gemeinde waren herzlich dazu eingeladen mitzufeiern. Es war schön, dass Eltern uns dorthin begleitet haben. In der Kirche fand eine kleine stimmungsvolle Andacht mit Frau Aydt, der Gemeindediakonin, und uns statt. Die Kinder legten stolz ihre Gaben auf die Treppen vor dem Altar. Es wurde gemeinsam gebetet, gesungen und Danke gesagt. Frau Aydt erzählte auch eine Geschichte vom Weg eines Getreidekorns bis zum Brot. Dazu verwandelte sich eine päd. Fachkraft in ein Korn, das zur Ähre heranwuchs und zum Schluss in der Mühle gemahlen wurde. Danach wurden Brotstücke an die Kinder verteilt. Mit einem Kindersegen verabschiedete sich Frau Aydt von den Kindern. Erfüllt machten wir uns wieder auf den Heimweg.

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Das große Holzschiff der Fröbelkita hat seinen Namen Nach einer langen Umgestaltungsphase ist der Außenbereich der Fröbelkita zum Glück aller vollendet. Die Kinder erfreuen sich nun an einem großen Schiff mit Schiffsglocke, einer Wasserlandschaft mit Pumpe, einem kleinen Hexenhäuschen für die Jüngsten, zwei Bereiche mit Sand und einer Rutsche, die erklettert werden kann.

Die Einweihung des neuen Außenbereiches am Freitagnachmittag, 10.06.2016 wurde mit dem Läuten der Schiffsglocke vom jüngsten Kind der Einrichtung eröffnet. Frau Hamm, die Leiterin der Einrichtung, begrüßte alle Gäste und besonders Herrn Stadelmann herzlich zum Einweihungsfest. Er hat den Außenbereich in Zusammenarbeit mit dem Team von Bagage geplant und überwacht. Die Vertreterin der Ev. Pfarrgemeinde in Grötzingen, Frau Arzet, nahm diesen Nachmittag zum Anlass, sich bei der Trägerschaft, der Evang. Kirche in Karlsruhe, und der Stadt Karlsruhe, für die Finanzierung dieses Projektes zu bedanken. Ein erfrischender Tanz der Kinder mit fetziger Musik brachte Stimmung in den neuen und bunt geschmückten Hof. Das Anschneiden einer selbst gestalteten Torte in Gestalt eines Schiffes, die Namensfindung für das Schiff per Ziehung und die Schiffstaufe waren besondere Überraschungen für die Eltern mit ihren Kindern. Das große Holzschiff wurde an diesem Nachmittag auf den Namen „Fröbelina, die Erste“ getauft. Während des Festes konnten die Kinder nach Schätzen im Sand sieben, im Freien ausgelassen spielen, sich schminken lassen oder sich am Fingerfoodbuffet stärken. Die Eltern und Großeltern hatten bei Kaffee und Kuchen Zeit für viele nette Gespräche.

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Auf den Spuren von Jesus – Schulanfänger der Fröbelkindertagesstätte Grötzingen im Ostergarten Pforzheim

„Gehen wir jetzt zur Osterwiese?“, fragte ein Mädchen auf der Fahrt nach Pforzheim am 08.03.2016. Die Reise allein war schon ein Abenteuer. Während der langen Bahnfahrt fragte ein Junge: „Sind wir noch in Deutschland?“ Der große Pforzheimer Bahnhof bescherte uns einiges Hin- und Her-Laufen bis wir den richtigen Ausgang fanden. Und bis zur Stadtmission in der Sachsenstraße ging es nur bergauf. Aber es hat sich gelohnt; eine Dame in altertümlicher Kleidung führte uns durch die Stadttore von Jerusalem. Wir sahen kleine weiße Häuschen mit flachen Dächern, Esel, Pflanzen, einen Brunnen mit echtem Wasser und bei jedem Schritt knirschte der Kies unter unseren Füßen. Am Markt durften wir sogar fremdländisches Obst probieren. „Haben die früher eklige Sachen gegessen“, meinte ein Junge fasziniert - ein Spuckschälchen stand extra bereit.
Hoch ging es ins Obergemach und runter in die Grabanlage, an einer Wand hingen die Waffen der Soldaten und mit einem Fußtritt löste die Dame den Hahnenschrei aus. „So sahen die Römer also aus“, meinte ein Junge, als wir einen dunklen Gang durchliefen, der voller weißer Gipsmasken hing.  Bis ins Detail ausgestaltete Räume, Erzählungen der Dame und Tonbandaufnahmen machten uns den Kreuzweg Jesu sehr lebendig.Mitten durch ein hellerleuchtetes weißes Kreuz kamen wir ins Paradies. „Da war ich schon mal“, rief ein Mädchen entzückt. Vogelgezwitscher, bunte Wiesen und ein echter Bach machten das „Paradies“ sehr einladend. Per Knopfdruck erklang ein Lied über die Liebe Gottes und wir tanzten spontane Reigen. „Ich hab‘ dich lieb, Gott“ und „Danke, Jesus, dass du für uns gestorben bist“, meinten zwei Mädchen an der Station für Gebetsanliegen und malten Blumen und Herzen für Gott auf einen Zettel.

Auch in diesem Jahr ergänzte der Besuch des Ostergartens unser religionspädagogisches Projekt zu Ostern in der Kindertagesstätte.

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Der Hafen der „Fröbel-Kita“ als neuer Bildungsbereich!

Endlich ist es soweit und die Bewegungsbaustelle im Hafen der Fröbel-Kindertagesstätte ist zur Freude der Kinder eröffnet. Die Eltern haben mit dem Flohmarkterlös des Frühjahrs die Ausstattung mitfinanziert. Die Freispielzeit spielt sich ab jetzt nicht mehr nur im Gruppenzimmer ab, denn die Kinder können selbst bei schlechtem Wetter jeden Tag nach Belieben aktiv sein und ihren Bewegungsdrang ausleben.
Nach der Bringzeit ist im Zentrum der Kita, unserem "Hafen", Bewegung und Selbsterfahrung Trumpf!
Den Kindern stehen verschiedene Materialien, wie Holzbretter, Körbe, Rohre, Reifen, Matten und große Holzbausteine zur Verfügung. Sie haben die Möglichkeit beim Konstruieren eigene Ideen umzusetzen und selbständig zu agieren. Die Kinder erfahren, dass vieles in einer Gruppe leichter geht. Sie sammeln Erfahrungen mit Materialien oder erweitern ihre Problemlösungskompetenzen. Die Kinder machen eigene Lernerfahrungen durch Erproben und Experimentieren. Da taucht schon mal die Frage auf: "Wie kommen die Tennisbälle jetzt bloß wieder aus dem Rohr heraus?“
Manchmal entstehen große Bauwerke mit Türmen, ein anderes Mal erschaffen sich die Kinder gemeinsam ihre eigene Bewegungslandschaft. Die Weichbodenmatte wird zu einem reißenden Fluss, welcher überquert werden muss. Die Holzklötze dienen als Stelzen und durch das aneinander Reihen der Holzbretter entsteht aus Kinderhand eine Brücke, die nur mit der nötigen Balance zu überwinden ist. Besondere Begeisterung zeigen die Fröbel-Kinder an der „Affenschaukel“. Schon nach den ersten Tagen, hatten sie selbstständig herausgefunden, dass wenn man sich auf einen Kasten stellt und sich das Seil greift, die „Affenschaukel“ viel länger im Schwung bleibt als ohne. Wir sind gespannt, welche Ideen die Kinder noch haben und freuen uns durch dieses neue Angebot, die Selbstbildungsprozesse der Kinder begleiten zu können.

Galerie

50 Jahre Fröbelkindergarten

2012: 50 Jahre Fröbelkindergarten - Vom Kindergarten zur Kindertagesstätte
Vor 50 Jahren ist 1962 der evangelische Fröbelkindergarten eingeweiht worden. Prägung für viele Grötzinger Kinder und damit ein Stück Ortsgeschichte.
Viele Kinder haben dort die ersten Erfahrungen von gemeinschaftlichem Singen und Erzählen im Stuhlkreis gemacht.
Wie viele Kinder haben dort den Umgang mit der Schere erlernt, Aufregung bei den Aufführungen der Sommerfeste erlebt, Freundschaften geschlossen, die weit über die Kindergartenzeit hinaus hielten?
Großeltern der heutigen Kindergartenkinder können erzählen wie es damals war und die Enkelkinder können auch viel berichten. Zum Beispiel, dass auch heute gemeinsam Lieder gesungen, gespielt und Gemeinschaft erlernt und gelebt wird.
Dass mit dem Neu- und Anbau Kinder schon ab drei Monaten aufgenommen werden können, die Kita länger geöffnet ist, in der Kita zu Mittag gegessen werden kann und Ruheräume zum Schlafen da sind….
Der gesellschaftliche Wandel, die steigende Zahl von berufstätigen Eltern und allein erziehenden Müttern und Vätern haben Veränderungen und damit ein vielseitiges pädagogisches Betreuungsangebot notwendig gemacht.
Fröbels Kleinkind-Pädagogik bleibt in ihrem Ziel der behütenden Betreuung und gezielter Erziehung von Mädchen und Jungen aktuell: Recht auf Erziehung und Förderung für alle, Entfaltung der eigenen Kräfte und Bestärkung der persönlichen Lebendigkeit. Und mit der Verankerung religiöser Werte ist unseren Kindern ein guter Boden gegeben für ihr Werden und Wachsen.
Wir freuen uns als Evangelische Gemeinde in Grötzingen über die Erweiterung vom Fröbel-Kindergarten zur Evangelischen Fröbel-Kindertagesstätte.
Als Träger danken wir allen, die uns über all die Jahre und bei der Erweiterung beraten, unterstützt und gestärkt haben.
Gottes Segen und ein fröhliches wertschätzendes Miteinander wünsche ich allen, die in der neuen Kita ein- und ausgehen, den Kindern und ihren Eltern, der Pädagogischen Leitung, den Erzieherinnen und allen Mitarbeitenden.
Ihr
Friedhelm Sauer, Pfarrer
  
Friedrich Fröbel 1782-1852 - Namensgeber unserer Einrichtung
Unsere Kindertageseinrichtung wurde nach Friedrich Wilhelm August Fröbel benannt,  dem Erfinder des Kindergartens und Begründer der Spielpädagogik.
Das Erziehungsziel des Pfarrersohnes waren frei denkende und selbständige Menschen.
Er sah das Kind im Mittelpunkt seiner Pädagogik als sich selbst bildendes Wesen. Seiner Auffassung nach ist Spielen gleichzusetzen mit dem Lernen.
Dies veranlasste Friedrich Fröbel zur Entwicklung eines Systems von Spielgaben und Tätigkeiten, die sich an den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes anpassen. Nach dem Prinzip vom Einfachen zum Komplizierten. Würfel, Walze und Kugel sind dabei Grundformen aus denen sich sein vielfältiges Spiel-, Bau- und Legematerial ableitet.
Friedrich Fröbel bezog Kinder, Eltern, die Öffentlichkeit und das aktuelle Umfeld in sein Erziehungskonzept mit ein und verlangte eine persönlichkeits-, sozial- und kompetenzorientierte Ausbildung von Erziehenden, was für seine Zeit revolutionär war.
Viele Elemente, erst Jahrzehnte später entstandener pädagogischer Konzepte, sind bei Friedrich Fröbel schon im Grundsatz vorhanden.
So legte der Schüler Pestalozzis Wert auf eine frühzeitige Sprachförderung, auf Beobachtung und Pflege der Natur, auf Erforschen und Experimentieren.
Auch die Förderung von Gesang und Bewegung, Malen und Gestalten, sowie die Selbsterfahrung durch das soziale Miteinander mit anderen.
Pädagogische Ziele, die auch heute noch in unsere Konzeption einfließen.
Auch andere nachfolgende Personen prägten die pädagogische Arbeit mit Kindern mit ihrem Lebenswerk.